Ettaler Manndl: 55-Jähriger stürzt 130 Meter in den Tod | BERGSTEIGER Magazin
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Ettaler Manndl: 55-Jähriger stürzt 130 Meter in den Tod

Ein tragischer Unfall am Ettaler Mandl fordert das Leben eines 55-jährigen Bergsteigers aus Erlangen.
 
Ettaler Mandl © Fottoo - stock.adobe.com
Blick auf das Ettaler Mandl
Tödlicher Bergunfall: Ein 55-jähriger Bergsteiger war am 08.09.2023 allein am Klettersteig des Ettaler Mandl unterwegs. Er befand sich nur etwa 20 Höhenmeter unterhalb des 1.633 Meter hohen Gipfels, als er alleinbeteiligt zu Sturz kam. Er fiel über den angrenzenden Steig und weiter in den darunter liegenden Bergwald, insgesamt rund 130 Meter in die Tiefe.

Augenzeuge am Unfallort

Eine Zeugin, die den Unfall beobachtete, alarmierte sofort die Rettungskräfte. Die herbeigeeilten Bergretter der Bergwacht Oberammergau und der Notarzt eines Rettungshubschraubers aus Reutte konnten nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.

Zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei nahmen den Unfall auf. Der Leichnam wurde mithilfe der Polizeihubschrauberstaffel geborgen und ins Tal geflogen. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Das Ettaler Mandl:

Das Ettaler Mandl ist ein 1.633 Meter hoher Gipfel in den Ammergauer Alpen in Bayern. Es ist ein beliebtes Ziel für Bergsteiger und bietet eine anspruchsvolle Route, die vor allem bei erfahrenen Bergsteigern beliebt ist. Der Klettersteig führt durch malerische Landschaften und bietet atemberaubende Ausblicke, was es zu einem der begehrtesten Ziele in der Region macht.
 

dpa