Diego Zanesco: Ein Leben für die Berge endet tragisch | BERGSTEIGER Magazin
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Diego Zanesco: Ein Leben für die Berge endet tragisch

Die Bergsteigergemeinschaft trauert um einen ihrer erfahrensten Mitglieder. Diego Zanesco, ein renommierter Bergführer und leidenschaftlicher Free-Solo-Kletterer, ist bei einem tragischen Unfall in den Dolomiten ums Leben gekommen.
 
Tofana di Rozes Dolomiten © Roberto Zocchi - stock.adobe.com
Tofana die Rzoes: Diego Zanesco beim Free Climpen tödlich abgestürzt

Diego Zanesco, ein 62-jähriger Bergführer aus dem Gadertal, ist bei einem Free-Solo-Kletterausflug an der Tofana di Rozes in den Dolomiten tödlich verunglückt. Als er am Abend nicht zurückkehrte, löste seine besorgte Frau Alarm aus.

Sein Lieferwagen wurde bei der Dibona-Hütte geparkt gefunden, sein Mobiltelefon befand sich im Inneren des Fahrzeugs. Trotz sofortiger Suchaktionen konnte Zanesco nur tot geborgen werden. Eine Hubschrauberbesatzung entdeckte den leblosen Körper in der Falllinie der Tour „Eötvös-Dimai“

Ein Leben für die Berge

Zanesco war seit 40 Jahren als Bergführer tätig und galt als erfahrener Alpinist. Er betrieb eine Alpinschule in St. Kassian im Gadertal und war bekannt für seine Leidenschaft für das Free-Solo-Klettern. Sein plötzlicher Tod ist ein schwerer Schlag für die Bergsteigergemeinschaft, die ihn als engagierten und erfahrenen Bergführer schätzte.

Der tragische Unfall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken des Bergsports, insbesondere des Free-Solo-Kletterns, bei dem Kletterer ohne Seilsicherung klettern. Trotz der Gefahren zieht es immer wieder passionierte Bergsteiger wie Zanesco in die Berge, getrieben von der Liebe zur Natur und dem Streben nach persönlichen Herausforderungen.
 

Suche nach Antworten

Die genauen Umstände von Zanesco's Unfall sind noch unbekannt. Sein Tod hinterlässt viele Fragen und unterstreicht die Notwendigkeit, die Sicherheit im Bergsport weiter zu verbessern. Diego Zanesco wird als erfahrener Bergführer und leidenschaftlicher Kletterer in Erinnerung bleiben.

tageszeitung.it suedtirolnews
Fotos: 
Alto Adige