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Peter Sürth auf dem »Weg der Wölfe« 2011 Auf der Suche nach Wolfsspuren durchstreift Peter Sürth die Alpen. Der zweite Teil seines dreijährigen Projekts »Der Weg der Wölfe« führt ihn im August vom schweizerischen Scuol am Mont Blanc und Gran Paradiso vorbei bis zum Mittelmeer. Sürth hat schon die gesamten Karpaten bis nach Deutschland und Österreich durchwandert. Er sieht sich als Vermittler zwischen der Wildnis auf der einen und der menschlichen Zivilisation auf der anderen Seite. Seine größte Aufgabe neben der Forschung besteht darin, mit seiner Bildungsarbeit für ein konfliktfreieres Miteinander von Menschen mit Wildtieren zu werben (siehe www.derwegderwoelfe.de). Wie schon bei der ersten Expedition in 2010 durch die österreichischen Alpen kann man Sürths Erlebnisse wieder in seinem Tagebuch mitverfolgen. |
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Auf der Suche nach Wolfsspuren durchstreift Peter Sürth die Alpen. Der zweite Teil seines dreijährigen Projekts »Der Weg der Wölfe« führt ihn im August vom schweizerischen Scuol am Mont Blanc und Gran Paradiso vorbei bis zum Mittelmeer. Sürth hat schon die gesamten Karpaten bis nach Deutschland und Österreich durchwandert.
Letzter Expeditionstag:
Von Sospel zum Ziel, dem Mittelmeer:
Von Moulinet nach Sospel:
Von Le Bolene-Vesubie nach Moulinet:
Von Le Boreon nach La Bolene-Vesubie:
Vom See nach Le Boreon: Ein grandioser Sternenhimmel funkelte in der Nacht. Nur Dajana und Martin haben unter dem Tarp geschlafen. Carmen und ich haben uns jeweils einen eigenen Platz gesucht.
Von Vinadio zum Biwak am See (2160 m): Heute bin ich früh aufgestanden, um nochmals zum Internethotspot zu kommen und diesmal die Büroarbeit zu erledigen. Ein strahlend blauer Himmel erwartete mich.
Ruhetag: Gleich morgens um 7:30 Uhr, als ich aufgestanden bin, fand ich ein schönes Fotomotiv: eine Libelle, die die Nacht an meinem Expeditionsbus verbracht hatte und auf die ersten Sonnenstrahlen wartete.
Gleizolles nach Vinado: Mein Zelt hatte ich ohne Plane aufgebaut. Mit dem alten Swallow Marmotzelt geht es gut und es ist sehr luftig – ich kann direkt die Sterne sehen. Doch in dieser Nacht fing es an zu regnen.
Von Col de Vars nach Gleizolles: Wir bleiben von weiterem Regen und Gewitter in der Nacht verschont. Eigentlich fast schade. Das ist immer ein spannendes Erlebnis unterm Tarp in den Bergen.
Les Iscles – Col de Vars: Die nächsten beiden Nächte wollen Hieronymus und ich mit dem Tarp in den Bergen verbringen.
Von Susa nach Les Iscles: Heute ist wieder Radwandern angesagt. Am Anfang denke ich immer: Schön, jetzt mal wieder gemütlich Radfahren!
Vom Stausee nach Susa (Italien): In der Nacht zog Nebel auf und der Tau tropfte gegen Morgen vom Tarp auf unsere Schlafsäcke. Doch gegen acht Uhr kam die Sonne raus und trocknete alles rasch.
Von Lanslevillard zum Stausee Lac du Mont Cenis: Zu dritt – Mona, Hieronymus und ich – sind wir auf eine zweitägige Tour mit kompletter Ausrüstung aufgebrochen.
Ruhetag: Martin hat Ute, Elke und Ludwig gegen 8:30 Uhr zum Bahnhof nach Modane gefahren. Der Tag war wieder sehr warm und ich war ausgesprochen müde heute.
Der letzte Tag dieser Woche. Die Nacht unter freiem Himmel mit Tarp bzw. ohne haben alle als sehr schön empfunden, obwohl wir eigentlich auf einem Parkplatz geschlafen haben.
Gran Paradiso nach Val-d'Iser (mit dem Auto): Sehr schlecht habe ich geschlafen im Auto. Der Boden war nach dem Regen so nass und voller Nadeln, dass ich keine Lust hatte, draußen auf meiner Isomatte zu liegen.
Gran Paradiso: Gestern Abend habe ich noch einen Blick auf eine andere Wanderkarte werfen können. Dort war die Passage über den Pass, den ich mit der Gruppe vorhatte, als Gletscherüberquerung und Klettersteig eingetragen.
Von Sarre nach Camping Gran Paradiso: So war es auch, ich bin mit dem Rad vorgefahren – allerdings nur bis auf etwa 1800m Höhe.
Von St.Oyen nach Sarre westlich von Aosta: Es ist jetzt 7:45 Uhr und schon Mittwoch. Gestern Abend war ich schlicht zu müde, um noch einen klaren Gedanken zu fassen. Wir kamen erst nach 20 Uhr am Campingplatz an.
Von St. Pierre über den St. Bernhard-Pass nach St. Oyen: In der Nacht fing es an zu regnen bis in den Morgen. Pünktlich um 9 Uhr waren wir soweit fertig. Die nassen Zelte waren eingepackt und wir marschierten im leichten Regen los.
Erst gegen 7:30 Uhr bin ich aufgestanden. Jetzt ist Shira auch wirklich läufig. Wie ich es mir ausgerechnet hatte. Ein Glück, dass wir ab Montag beim Wandern sind. Dann ist es leichter.